Spickerrr 2.0 – Die Antragsapp

Wie vielleicht einige Wissen gibt es die Seite pirat.ly, welche verschiedene Dienste rund um die Piratenpartei anbietet.

Einer davon ist der Spickerrr, dort können Anträge von Parteitagen hochgeladen werden um sie dann mit Notizen zu versehen und schon mal zu überlegen wie man abstimmen möchte.

Vor einiger Zeit wurde darauf aufbauend die Spickerrr App für Android Geräte programmiert, welche auch immer noch im Google Play Store zu finden ist. Leider scheint die App kaputt zu sein, sie funktioniert nicht mit den neusten Daten im pirat.ly Portal.

Mich hat diese Situation gestört und ich habe kurzerhand selbst eine App geschrieben. Diese ist nun im Google Play Store verfügbar. Bisher kann die App nur Anträge anzeigen, die Möglichkeit Notizen anzulegen befindet sich noch in der Entwicklung.

 

Da es sich um eine Beta handelt hätte ich gerne Feedback und Anregungen von euch. Dieses bitte an felixwoestmann@piratenpartei-nrw.de.

Piratenplakate

Wir haben geiles Material, vielleicht das Beste aller Parteien. Es ist deshalb erstaunlich wie oft mir wirklich tolle Plakate, Banner und Social Media Bilder über den Weg laufen die mehrere Jahre alt sind und ich noch nie gesehen habe. Da ich für Twitter, Facebook und unseren Blog öfters Bilder zur Unterfütterung brauche habe ich angefangen Material aus Wahlkämpfen und Kampangen zu sammeln.

Vor ein paar Wochen hatte ich die Idee meine Sammlung mit Tags zu katalogisieren und Online Verfügbar zu machen. Ich habe also unter piratenplakate.lostincoding.de eine Software aufgesetzt und sortiere nach und nach Material ein. Leider sind einige Motive nur in schlechter Auflösung verfügbar, solltet ihr diese in besserer Qualität haben würde ich mich freuen wenn ihr sie mir zukommen lasst.

Bis jetzt bietet die Software nur Suchfunktion im Backend. Ich schaue mal ob ich für das Frontend selber eine implementieren kann. Um die Kategorisierung zu verbessern muss ich mir noch ein besseres Kategorisierungsschema überlegen.

Bisher habe ich eingepflegt:

  • Landtagswahl Hamburg 2015
  • Landtagswahl Baden Würtemberg 2016
  • Europawahl 2014
  • Landtagswahl Bremen 2015
  • Landtagswahl Schleswig Holstein 2012
  • Landtagswahl Bayern 2013
  • Landtagswahl Niedersachsen 2013
  • AGH Wahl 2011
  • Social Media Kampagne: Mehr Sicherheit
  • Bundestagswahl 2013
    • Schleswig Holstein
    • Nordrhein Westfalen
    • Berlin
    • Thüringen
    • Hamburg
    • Hessen

Schaut es euch an und gebt mir Feedback. Danke!

 

Edit: Ja ich weiß, dass es, dass es http://wiki.piratenpartei.de/Plakate und andere Seiten im Wiki gibt. Das Problem ist, dass diese nicht gut durchsuchbar sind (nach Inhalten von Plakaten) und dann trotzdem jeder 2te KV auf seinen Seiten eigene Plakate hat. Oder Piraten für Twitter Bilder bauen, die sich nirgendwo finden. Deshalb gibt es für mein Projekt durchaus eine Existenzberechtigung.

Ich habe ein Hörbuch produziert!

Oder so ähnlich.

Die Menschen die mich kennen wissen, dass ich dazu neige ihnen ein großes Hobby von mir ans Herz legen. Die Podcasts.
Es gibt sie in allen Größen, Farben und zu jedem Themengebiet.

Einer dieser Podcasts ist der Einschlafen Podcast von Toby Baier, wie der Name vielleicht schon verrät hilft dieser euch beim allabendlichen Übergang ins Traumland.
Um den Hörer von seinen Gedanken abzulenken erzählt Toby zuerst sehr ruhig einen Schwank aus seinem Leben, danach liest er dann immer ein paar Minuten aus einem Buch vor.
2014 war lange Zeit Sherlock Holmes – Eine Studie in Scharlach Rot das Buch der Wahl.

Vor ein paar Tagen lag ich Abends wach und konnte nicht schlafen. Ich hatte meinen Podcast Feed leergehört und wollte mir Sherlock Holmes vorlesen lassen. Leider musste ich dazu immer wieder durch mehrere Podcasts skippen und ich hatte die Idee, die Vorlesepassagen aneinander zu schneiden.
Das habe ich dann auch heute getan.

//Menschen die Creative Commmons kennen können den Absatz überspringen
Eventuell fragt ihr euch warum ich das darf und kein Urheberrecht damit verletze.
Der Einschlafen Podcast steht, wie viele andere Podcasts und auch dieser Blog, unter einer Creative Commons Lizenz. Das bedeutet der Urheber hat festgelegt was ich mit seinem Werk anstellen darf. Genau genommen ist es die CC-BY-SA 3.0 Lizenz. Ich darf die Podcasts also verändern und weitergeben solange ich sage von wem das Werk ursprünglich ist, angebe ob ich Veränderungen vorgenommen habe und das veränderte Werk unter der gleichen Lizenz weitergebe.
Creative Commons hat einen Generator indem ein paar Fragen gestellt werden was ihr anderen erlaubt, was sie mit eurem Werk tun dürfen. Der Generator spuckt dann eine juristischhaltbare Lizenz aus. Probiert es aus 😉

Hier ist der Link zur Datei (KLICK MICH AN) sie steht unter der CC-BY-SA 3.0 Lizenz.

Der Toby hat sich sehr gefreut als ich ihm die Datei geschickt habe und er wird sie auch noch auf seiner Website veröffentlichen.

Unbenannt

Schönen Abend noch!

LostInCoding

Das Beitragsbild ist von DreamPapercut und steht unter der CC-BY-NC-SA 3.0 Lizenz. Es wurden keine Veränderungen vorgenommen.

Schöne Vorstellung aber das wird nicht funktionieren

Wie oft ich diesen Satz in den letzten 1,5 Jahren hören durfte.
Häufig von meinen Eltern oder generell älteren Menschen.
Das seien ja alles heere Ideale und tolle Vorstellungen aber nicht für die Realität geeignet.
Auch beliebt ist es meine Unwissenheit auf fehlende Lebenserfahrung zu schieben.
In den meisten Fällen verlieren sich Diskussionen über Themen die mir wichtig sind in solchen Phrasen.
Dann ist das Gespräch auch meistens am Ende, da solches Verhalten keine Grundlage für weiteren Austausch bietet.

Natürlich rege ich mich ab und an über sowas auf aber eigentlich nehme ich den Menschen das nicht übel.
Es ist halt sehr einfach zu sagen „Mir geht es gut. Also muss man nichts ändern“. Wohlstand macht anscheinend lethargisch.

Ich wollte dazu einfach mal ein paar Sachen loswerden.
Deshalb habe ich diesen kurzen Text geschrieben:

Viele Dinge die unser heutiges Leben und somit auch unseren Staat prägen waren mal neu, revolutionär, ambitioniert und nicht vorstellbar.
Aber sie haben sich durchgesetzt, weil irgendwann ihre Zeit gekommen war.
Der Sozialstaat, das Internet und auch die heutige EU waren mal solche Dinge, solche Ideen.
Heute sind sie selbstverständlich, nicht mehr wegzudenken und werden als Erfolge der Zivilisation gefeiert.

Ich glaube das bedingungsloses Grundeinkommen, der freie Zugang zu Wissen oder die Vereinigten Staaten von Europa sind auch solche Ideen.
Ohne Frage ist es ambitioniert diese Projekte umsetzen zu wollen. Dass es einfach wird habe ich auch nie behauptet.
Von mir kann ich sagen, dass ich bereit bin Wagnisse einzugehen, Dinge auszuprobieren und Fehlschläge zu produzieren.
Angst davor habe ich keine, denn es ist notwendig. Veränderung wird nie ohne diese Risiken Zustande kommen.

Es braucht Menschen mit neuen Vorstellungen und Mut diese weiter zu denken, sonst wären wir heute noch im Mittelalter.
Sie werden weiter machen, weil sie eine Vision haben den Staus quo nicht als Maxime ansehen.
Sie kämpfen gegen Windmühlen und haben am Ende vielleicht gar nichts erreicht.
Dass hindert sie nicht. Ihr aber werdet merken, dass sie Recht hatten. Ideen sterben nicht und neues wird sich immer durchsetzen.
Es ist nur eine Frage der Zeit wann ihr dafür bereit seit.

Dass wollte ich mal loswerden.

Bis bald.

LostInCoding

IfG – oder wie man einfach an behördliche Informationen kommt

Ich schreibe diesen kurzen Beitrag, weil ich ein paar Leuten fragdenstaat.de ans Herz legen wollte und diesen Text nur einmal schreiben will. Außerdem kann ich ihn ja direkt veröffentlichen, wenn ich schon dabei bin.

 

Die Informationsfreiheit

Im Bund und in vielen Ländern gibt es Informationsfreiheitsgesetze. Diese berechtigen jeden zum Zugang zu behördlichen Informationen. Lange Zeit war der Zugang zu diesem Werkzeug etwas umständlich. Es musste die Adresse der richtigen Behörde gesucht werden und dann eine Mail, ein Fax oder ein Brief geschrieben werden, am besten mit einem Hinweis auf das jeweilige Gesetz. Es war nicht möglich zu prüfen ob bereits jemand die gleiche Anfrage gestellt hat wie man selber und auch das Nachvollziehen der Fristen und ihre Einhaltung war aufwendiger.

 

Frag den Staat

Zum Glück gibt es seit ein paar Jahren fragdenstaat,de. Hier kann man sehr einfach die Datenbank der bereits gestellten IfG Anfragen durchsuchen und, wenn es die Information die man gern hätte nicht gibt, eine neue Anfrage stellen. Einfach die richtige Behörde auswählen und präzise beschreiben welche Informationen, Dokumente oder Korrespondenzen man gerne hätte. Aber die Plattform hat noch weitere nette Funktionen: Es kann ausgewählt werden ob eine Anfrage öffentlich gemacht wird oder privat bleiben soll. Anfragen können ohne Anmeldung gestellt werden, man bekommt eine Benachrichtigung, wenn die Frist der Behörde abläuft. Außerdem kann die komplette Korrespondenz mit der Behörde über die Website geführt und nachvollzogen werden.

 

Beispiele:

Hier mal einige Beispiele was man Fragen kann:

Es wurden Daten über die Dienstreisen von Regierungsmitgleidern in Mecklenburg-Vorpommern angefragt.

Oder die Reisekosten bzw. Übernachtungskosten von Frau von der Leyen.

In Münster läuft gerade eine Anfrage zu den Kosten der Paris Reise von OB Lewe.

 

Fazit:

Wie man sehen kann ist die Website ein mächtiges Tool für Bürger um an Informationen zu gelangen. Besonders für politisch aktive ohne Mandat ist das hilfreich, ich denke hier zum Beispiel an Bürgerinitiativen.

Leider gibt es auch Einschränkungen. Manche Bundesländer haben immer noch kein IfG Gesetz, wenn das Zusammenstellen der Information Kosten verursacht können die auf den Fragesteller umgelegt werden (so wie bei meiner Anfrage). Abgelehnt kann ein Auskunftsersuchen auch, weil die Herausgabe der Informationen behördliche Maßnahmen gefährden oder urheberrechtlich geschützt sind.

Fast jedes IfG unterscheidet sich in kleinen Punkten. Also informiert euch wie euer Bundesland das regelt!

 

Es gibt außerdem noch ein tollen Vortrag vom 31c3 zu dem Thema.

 

Das Beitragsbild ist von murdelta und steht unter der CC Lizenz

Piraten kritisieren WLAN

Hier die von uns herausgegebene Pressemitteilung:

Ziel muss es bleiben, dass in Münster flächendeckend wirklich freies WLAN zur Verfügung steht. Aus unserer Sicht ist dies nur mit Freifunk zu gewährleisten. Freifunk hat es mit ehrenamtlicher Arbeit und Spenden geschafft, über 500 Hotspots zu installieren – viele davon sogar in Flüchtlingsheimen. Rechtliche Bedenken kann es dabei kaum geben. Der Freifunk Rheinland e.V ist genau wie Unitymedia eingetragener Internet Service Provider und somit von der Störerhaftung befreit.“